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Spastik macht nachts Probleme
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hedwig1972
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Dabei seit: 09.01.2007
Beiträge: 1046
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, Sarah!
Das hast Du sehr schön gesagt, besser hätte ich das jetzt auch nicht sagen können!
Danke schön! Wink

LG
Hedwig
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SandraMal
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Dabei seit: 28.02.2009
Beiträge: 263
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BeitragVerfasst am: 02.10.2009, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Alle,
nachdem meine Spastik in der letzten Zeit ja stärker war, hatte ich am Mittwoch einen Termin bei meiner Neurologin (leider auch mit 2 1/2 Std. Wartezeit).
Sie hat mir geraten meine Dosis Viveo zu erhöhen auf 2x täglich + plus Mittags noch 50 mg. Mydocalm. Gestern habe ich damit angefangen. So langsam wird es besser.

Auf lange Sicht, überlegt sie, mich auf Lioresal niedrig dosiert einzustellen. Dafür ist aber noch ein EEG notwendig, um Krampfbereitschaft auszuschließen. Mal sehen, was die Zukunft bringt


Gruß Sandra

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ICP mit leichter beinbetonter Tetraparese, leichte Gangataxie, Hüftgelenksdyslasie bds. (operiert). Rückenprobleme
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SandraMal
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Dabei seit: 28.02.2009
Beiträge: 263
Wohnort: Südwestfalen

BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich möchte meinen Thread `mal wieder aufwärmen, weil mir meine Spastik derzeit ziemliche Probleme macht.

Seitdem der Winter im Dezember in Deutschland angekommen ist, ist meine Spastik stärker. Ich habe/hatte nachts Probleme mit Zittern und Kribbeln der Beine, sowie stärkeren Schmerzen und Schlafprobleme.

Ich habe dann, nach telefonischen Rat meiner Neurologin Mitte Januar, meine Dosis Viveo auf 3x1 täglich hochgefahren (=Tageshöchstdosis). Diese Dosiserhöhung brachte etwas mehr Ruhe, aber leider hat es mich ziemlich müde gemacht.

Ich habe deswegen nochmals bei der Neurologin angerufen und bekam dann einen Termin für heute. Die Neurologin hat mir dann heute, aufgrund der Mißempfindungen in den Beinen Carbamazepin für abends statt Viveo verordnet. Ich kann es aber morgen erst ausprobieren, weil ich heute Abend Chorprobe bis 22 Uhr habe. Ich werde dann weiter berichten.

Gru0 Sandra

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MichaelM
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BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das Problem hatte ich auch, besonders in der Nacht hatte ich Probleme damit. Es äußerte sich bei mir wie eine Art Krampf in den Beinen von denen ich auch öfters wach wurde. Meine Neurologin meinte das wären "Unruhige Beine" . Nehme jetzt 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 x Levocomp ein.
Seit dem ich das mache habe ich in der Nacht keine Probleme mehr.

Gruß aus Stromberg

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Einfach Lachen -- die beste Medizin
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SandraMal
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Dabei seit: 28.02.2009
Beiträge: 263
Wohnort: Südwestfalen

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
mittlerweile habe ich mich mit der Medikamentenumstellung auf Carbamazepin abends etwas "angefreundet".

Ich hatte erst starke Bedenken, da ja Carbamazepin eigentlich ein Epimedikament ist. Die Neurologin hat mir aber erklärt, daß das Carbamazepin die Mißempfindungen und Schmerzen, die ich vorallem nachts habe, im Nervensystem abblockt, ich dadurch tiefer schlafe und nicht mehr so oft nachts wach werde.

Ich wurde dann abends nach der ersten Einnahme sehr schnell müde und habe sehr gut geschlafen. Allerdings war die erste Dosis mit 100mg Carbamazepin abends dann wohl doch zu hoch für mich, da ich am Morgen danach ziemlich benebelt war. Ich habe dann nochmals mit meiner Neurologin telefoniert und sie hat dann die Dosis auf 50mg abends halbiert. Mit dieser Dosis habe ich sehr gut geschlafen und war nicht benebelt heute Morgen.

Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt und werde es jetzt regelmäßig nehmen. Die Aussicht auf regelmäßigen ruhigen, erholsamen Schlaf, läßt mich hoffen, nachdem ich jetzt schon einige Zeit schlechter schlafe und noch erschöpfter war, als sonst.

Viele Grüße Sandra

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Sinale
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Beiträge: 1219

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra,

Epi-Medikamente bei einem zu hohen Tonus hinsichtlich der Spastik zu geben, ist nicht ungewöhnlich.

LG
Sinale

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(*1968) Diagnose: Tetraspastik
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hedwig1972
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Beiträge: 1046
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra!

Es hört sich auf alle Fälle gut an!
Ich kann sehr gut nachempfinden, wie Du Dich gefühlt hast.
Eine ordentliche Nachtruhe muss einfach sein!

Ich hoffe für Dich, dass Du gut mit dem Zeug zurecht kommst! Halte uns mal auf dem Laufenden. Vielleicht wäre das ja auch mal irgendwann was für mich.
Wobei ich seit der Umstellung der Sirdalud-Tablette ganz prima schlafen kann.
Ich hatte zuerst die "Orginal-Sirdalud" und nun habe ich die sog. Generika davon.
Die helfen im Moment besser. Merkwürdig zwar, aber ist mir egal, hauptsache ich habe meinen Schlaf!

Wieso und warum das damals plötzlich auftrat weiss natürlich mal wieder keiner!
Tja was will man machen!

Liebe Grüße
Hedwig
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Kerstin W
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Beiträge: 372
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
@ Sandra

Hoffentlich findest Du mit dieser Dosierung langfristig nachts die nötige Ruhe!

Allgemein kann ich sagen, genau aus dem Grunde des ständigen "Gefühls wie benebelt" zu sein, unabhängig von der Höhe der Dosierung, nehme ich nun schon seit Jahren keine Medis mehr gegen die Spastik ein.

Ich habe zwar bei dieser extremen Witterung momentan starke Spastiken vor allem im Fuss- und Unterschenkelbereich aber im regelmässigen Austausch mit meiner Physio halte ich die Schmerzen im erträglichen Bereich. Nach meinen Erfahrungen kann ich sagen, es geht durchaus auch ohne Medikamente!

Herzliche Grüsse

Kerstin

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ICP, von Geburt an, spastische Tetraparese, Sehbehinderung, Skoliose, überwiegend Rollstuhlfahrerin

Lebe dein Leben so, wie du es für richtig hältst - Denn Du hast nur eines!!
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Sinale
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Dabei seit: 08.11.2006
Beiträge: 1219

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

einige hier im Forum schreiben immer wieder, daß der Schlaf so schlecht sei, weil die Spastik so stark sei. Ich denke, umgekehrt ist es richtig. Meiner eigenen Erfahrung nach, kann sich der Körper nur im Tiefschlaf vom veränderten Muskeltonus erholen, denn nur in dieser Phase ist der Körper richtig entspannt. Und ich denke, der Körper braucht diese Erholung. Natürlich sind auch die anderen Schlafphasen wichtig, sonst könnten wir nicht träumen, aber so lange es nicht zum Tiefschlaf kommt, ist die Spastik aktiv. Und dann kommt es am nächsten Tag zu solchen Problemen, aufgrund unerholter Muskelsteuerung. Die Frage ist nun, weshalb schlafen Manche so schlecht oder nicht durch? (träumen sie viel? Ist ihnen kalt? -> Heizdecke, funktioniert die Lungenbelüftung richtig? (diese kann aufgrund vieler Faktoren gestört sein), können sie gedanklich nicht abschalten und wälzen Probleme? Gibt es eine psychische Störung, die am Schlaf hindert und die dann aufgrund von Schlafmangel in der Folge den Tonus erhöht?, usw.)

Hinsichtlich der Einschlafprobleme kann Chamomilla C30, drei Globuli helfen. Diese Art der Einschlafprobleme haben viele Menschen mit Spastik, ich auch, dies hängt damit zusammen, daß das rasche hinübergleiten in die Schlafphase nicht klappt. Durch Chamomilla kommen bei mir diese Probleme nicht mehr vor. Auch wenn tagsüber ungewöhnlich viele plötzlich auftretende Spastiken zu Tage treten, können diese Globuli helfen. Globuli können nicht Schaden, höchstens nicht wirken, wenn es nicht die Richtigen sind.

Mir ist bewusst, daß Manche sicherlich Antispastika benötigen. Vielleicht ist mein Beitrag für Andere dennoch hilfreich.

LG
Sinale

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Rollstuhlnutzerin
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hedwig1972
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Beiträge: 1046
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sinale!

Sowas ist immer hilfreich, vor allem auch, wenn man mal was anderes - leichteres - ausprobieren will, außer diese Sch.... Oberhammer!

Ich bin ja noch ganz gut bedient mit meinen 2 mg (= 1/2 Tabl.) zur Nacht.
Bei mir war das im Oktober ganz komisch. Ich hatte die Tablette ja eingenommen wie immer.
Was ab und zu mal vorkommen KANN ist, dasss ich 1/4 noch dazu dosieren muss, dann bin ich aber definitiv so entspannt, dass ich gar nicht anders kann als einzupennen.

Ich hatte wie gesagt die gewohnte Dosis genommen und mir zunächst nichts draus gemacht, dass ich so gar nicht einschlafen wollte.
Ist im Grunde nicht so tragisch, denn man kann ja nun mal nicht immer sofort durchschlafen.
So und als ich dann nicht schlafen konnte, haute mir die Spastik dermaßen rein, dass zu überlegen war, hole ich jetzt den Doc oder halt ich's durch! Es war echt grenzwertig!
Um dieses "Dauerfeuer" ( so kann man's wirklich nennen) abzustellen half dann nur noch Tavor. Das hat dann hingehauen.

Komsicherweise wirkt die Sirdalud jetzt wieder, nachdem ich die Originale nicht mehr kriege. Wobei wir im Frühling 2009 noch von den Generika auf die Originale umgestellt hatten. Und dann im Oktober nun schon wieder umgestellt.

Ich hatte damals ja auch überlegt, ob's am Kaffee liegt, ob ich vielleicht ein Problem zu bewältigen hatte und so weiter und sofort. War aber nix! Alle Überlegungen liefen ins Leere.
Bis auf die Tatsache, dass ich im Oktober ja Viveo 150 mg versucht habe.
Ab diesem Zeitpunkt war nix mehr mit schlafen. Könnte also sein, dass das keine so gute Idee war.

Egal, jetzt geht's ja wieder.

Es ist im Grunde sicher beides richtig.
Schläft man nicht vernünftig, macht sich das mit erhöhtem Muskeltonus bemerkbar.
Kommt man nicht in den Schlaf, ist die Spastik ja auch noch aktiv.
Ist der Muskeltonus aber möglicherweise abends besonders hoch, kann man auch nicht einschlafen.
Ich denke, da greift eines ins andere.

Wie gut, dass wir uns hier austauschen können! Versteht nämlich nicht jeder! Wink

Gruß
Hedwig
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SandraMal
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Dabei seit: 28.02.2009
Beiträge: 263
Wohnort: Südwestfalen

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sinale,
danke für Deine Hinweise.
Mir war nicht bekannt, daß Epimedikamente öfters gegen Spastiken eingesetzt werden. Natürlich ist meine augenblickliche Dosis mt 50mg täglich sehr viel geringer, als bei Epilepsie (800mg- 1200mg) oder bei neuropathischen Schmerzen (400mg-800mg).

Durch deine Ausführungen kann ich jetzt besser verstehen, daß meine Neurologin mir wohl das Carbamazepin verschrieben hat, damit eben dieser Tiefschlaf be mir zustande kommen kann.

Bei mir ist vorallem daß durchschlafen gestört, weil ich durch die Schmerzen und Kribbeln der Beine nur schwer zur Ruhe kommen kann und mein Nervensystem dann Weckimpulse aussendet. Die Spastik, also Steifigkeit der Muskulatur, hindert mich nicht am Einschlafen

Ich denke, daß jeder Betroffene selbst entscheiden muß, ob er/sie Antispastika einnehmen will, oder nicht. Ich selbst habe, nach der starken Verschlechterung meiner Symptome, 1,5 Jahre ohne Antispastika durchgehalten. Dieses Durchhalten hat, wegen starker Schlafstörungen und Schmerzen, aber zu einer starken Erschöpfung geführt.
Für mich war die Einstellung auf Antispastika im letzten Jahr ein Segen, nachdem ich vorher einige nicht medikamentöse und homöopathische Mittel mehr oder minder erfolglos ausprobiert hatte.
Derzeit geht es für mich nicht ohne Medikamente. Ich hoffe, daß es im Frühjahr wieder besser wird und ich die Dosis wieder senken kann.

Viele Grüße Sandra

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sandy01
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Dabei seit: 05.02.2009
Beiträge: 201
Wohnort: jetzt Oelde und nicht mehr Gütersloh

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Kira hat auch öfter schmerzen oder Zittern bzw. Kribbeln in den Beinen......Ich hab das immer im Zusammenhang mit ihrer Epi gesehen und nicht mit den Spastiken....Sie sagt ja öfter, dass ihr Bein "wackelt" oder dass sie nicht mehr laufen kann weil es wehtut. Besonders bei dieser Witterung. In der Wohnung rennt sie immer durch die Gegend, aber sobald es nach draussen geht, macht sie spätestens nach ca. 300m schlapp und sackt in den Knien zusammen.

Wie habt ihr das als Kind empfunden??? Könnt ihr euch noch daran erinnern und evt beschreiben?

LG
Sandy .... die auch gerne jetzt den Frühling da hätte.... Rolling Eyes

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Kira (01) CP Spastiken rechts, Epilepsie, leichte gB, Microcephalus
Aber sooooooo happy und nicht unterzukriegen....
Vorstellung http://www.REHAtalk.de/phpBB2/ftopic7096.html
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Birgit
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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Zitat:
Nach meinen Erfahrungen kann ich sagen, es geht durchaus auch ohne Medikamente!


Der Meinung von Kerstin schließe ich mich an. Obwohl ich eine recht ausgeprägte Spastik habe, nehme ich keine Medikamente dagegen. Einfach weil ich der Meinung bin das die Nebenwirkungen extremer sind als der Nutzen.

Dennoch muss das jeder für sich entscheiden Wink.

Gruss Birgit

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Kerstin W
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Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

es ist mir duchaus bewusst das viele Betroffene ihre Spastik nur mit Hilfe von Medikamenten in den Griff bekommen. Was die Problematik des Einschlafens angeht, schliesse ich mich dem Standpunkt von Sinale an. Ich glaube die Problematik der Spastik ( des erhöhten Muskeltonus) und die Problematik des Einschlafens sollte man unabhängig voneinander sehen.

Ein weiterer Grund warum ich keine Medikamente mehr gegen meine Spastik nehme, war der ständige Medikamentenwechsel, immer wieder andere Antispastika, immer wieder neue Dosierungen!

Mein Körper kam einfach nicht richtig zur Ruhe, konnte er aber auch nicht, wie den auch, er war ja permanent auf Umstellungen programmiert! Seit ich die Medikamente nicht mehr nehme schlafe ich so gut wie immer nachts durch. Gegen die momentane winterliche Kälte helfen mir am besten, Wechselduschen, 3-4 Gläser oder Tassen abgekochtes heisses Wasser über den Tag verteilt trinken. Nachts mache ich mir häüfig eine einfache Wärmflasche oder nehme so wie Sinale schreibt einfach eine Heizdecke mit ins Bett.

Es sind häufig ganz einfache Mittel die wirkungsvoll helfen und gut tun!

Herzliche Grüsse

Kerstin

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Tinchen
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Dabei seit: 01.06.2009
Beiträge: 350

BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihrs,

habe eine Spastik im Auge und leicht noch li. Arm/Bein von der Hemiparese. Kenne das Problem mit dem Einschlafen auch. Da hat mich das zeitweise ganz schön genervt...
Nehme Keppra (2x1000mg), was eigentl. ursprünglich für die Anfälle nach dem Unfall gedacht war.
Habe damit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
Anfälle weg und die Spastik um 50% gemindert. Beim Einschlafen kaum noch Probleme.
Habs nicht bereut..Nebenwirkungen (megastarke Müdekeit) nur die ersten 6 Wochen, danach nichts mehr. Very Happy

Liebe Grüße
Tinchen

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