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schwerer Tennis-/Golferellenbogen als Rollifahrer

 
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Spastikerelias
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Dabei seit: 21.07.2016
Beiträge: 621

BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 01:32    Titel: schwerer Tennis-/Golferellenbogen als Rollifahrer Antworten mit Zitat

Hallo,

wie viele wissen habe ich u.a. eine schwere Tetraspastik und bin seit 14 Jahren Aktivrollifahrer, seit 10 Jahren mit E-Motion, der schon seit langem auf Stufe 2 und sehr sehr empfindlich eingestellt ist, heißt da ginge nix mehr.

Ich hab nun seit etwa 4-6 Monaten einen massiven Tennisellenbogen, behandelt wird er mit einer Bandage, Kinesiotape, Salbenverbänden und zusätzlichen entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Durch die Rollifahrerei wird der natürlich immer wieder zusätzlich massiv getriggert, denn es kommt auch noch hinzu dass es der Rechte ist und ich Rechtshänder bin. Ich versuche so oft es geht Wege sein zu lassen bzw. sie so kurz wie nur irgendwie möglich zu halten. Auch versuche ich keine schweren Dinge usw. zu heben.

Das gelingt natürlich nicht immer denn manchmal tauchen auch noch immer Auslöser für einen "Schub" auf die mir unbekannt waren. So geschehen auch diese Woche. Die Schmerzen waren dermaßen unerträglich, natürlich war es Mittwoch - das vorhandene Morphin bewirkte nichts, Diclofenac, Ibuprofen, Novalgin, Tilidin sowie Oxycodon (natürlich nicht alle zusammen eingenommen) blieben ebenfalls komplett wirkungslos. Nachmittags bei der Physio war ich dermaßen den Tränen nahe dass ich um meinen Notfall-Cannabisbruch (Lutscherbruch) bat auf den ich 2-3x im Jahr zurück greife. (Sativex brachte auch kein bisschen Linderung aber nicht einmal eine 500ml-PET-Flasche halten zu können war zu viel des Guten.

Nun das Cannabisbruchstück schaffte es dass die Schmerzen endlich durchbrochen werden konnten. Aber, das kann nicht die Dauerlösung sein denn ich weiß nicht wie lange und wie oft ich diesen Bruch kaufen kann. Ich bin extrem verzweifelt denn dieses ewige auf und ab macht einem Wahnsinnig, es schränkt die Lebensqualität so enorm ein.

Es bliebe mir noch die Cortisonspritzerei in den Muskel.

Da ich, wie auch bekannt, keinen E-Rolli sicher unterstellen kann habe ich nun den stillgelegten Antrag vom Wheel-e zurück gezogen und das Praschberger Vario Drive beantragt denn es reicht meinen Anforderungen genauso und kostet knapp die Hälfte - Begründung mit Plädierung auf Einzelfallentscheid habe ich meinem Sachbearbeiter die Lage geschildert, in der Hoffnung es kann verhindert werden dass diese Sache Monate bzw. Jahre in Anspruch nimmt denn was ich dann mache ist mir ein Rätsel. Aber wie auch immer.

Hatte jemand von euch schon einmal so etwas? Habt ihr das irgendwie regeln/behandeln können? Wie habt ihr damit in absoluten Akutphasen den Alltag geregelt? Wie habt ihr es wieder in den Griff bekommen?

Danke

Gruß

Elias
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ulik
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

Mein mehr betroffener arm ist auch oft,oft,als sehr hart und schmerzhaft.
Ich bekomme wenn es ganz schlimm ist 4x die Woche. Massage des armes. In der Physio mit seife.

Ich nehm dann Novamin, lagere druckemtlastend und mach Wärme drauf.
In Reha lass ich die möglichkeit einer orthese klären.

_________________
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Spastikerelias
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Dabei seit: 21.07.2016
Beiträge: 621

BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Massagen und dergleichen machen wir natürlich auch, ohne Erfolg.

Wenn bei dir noch Novalgin wirkt dann hast du echt Glück, ich bin da bei einer Lösung angekommen die keine bleiben kann.

Eine Orthese schloss der Orthopäde aus, bzw. die wäre nur dann in Betracht gekommen wenn die Bandage mehr helfen würde.

Ich wünsche dir dass du eine gute Behandlung findest.

Gruß
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SandraMal
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Dabei seit: 28.02.2009
Beiträge: 1586
Wohnort: Südwestfalen

BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe vor ca. 10 Jahren mal Probleme mit Tennisarm gehabt.
Damals habe ich 2 Cortison Injektionen in den Ellenbogen bekommen, dies hat gut geholfen.

Helfen kann auch:
- Iontophorese / Ultraschall um Schmerzmittel tiefer in den entzündeten Bereich zu bringen
- Querfriktion (ist allerdings sehr unangenehm)
- Osteopathie, Feldenkrais
- Akupunktur

Gruß Sandra

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ICP mit leichter beinbetonter Tetraparese, leichte Gangataxie, Hüftgelenksdyslasie bds. (operiert). Rückenprobleme
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ulik
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Dabei seit: 26.08.2012
Beiträge: 2163

BeitragVerfasst am: 12.08.2017, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist der ganze arm verhärtet weil die linke Hand meist ne Faust macht und das handgelenk 90 Grad nach unten "hängt".
_________________
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Dabei seit: 26.08.2012
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BeitragVerfasst am: 12.08.2017, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:

Ich gehe mind. 1x die Woche schwimmen (außer bei Urlaub oder Krank o.ä.)
ich schwimme rücken und weil es angenehmer ist mit Schwimmkragen. Ich kann nur meine Arme im "gleichsschlag" einsetzen.

man muss sich überwinden wg. schmerzen aber es tut saugut.

seit 3 jahren erhalte ich jährlich stationär die mc millian halliwick wasseertherapie (4-7 Wochen). das hilft auch.

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