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erjotes
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BeitragVerfasst am: 25.12.2017, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

rollieexpress hat folgendes geschrieben:
Leute, es ist einfach Weihnachten. Very Happy

Es gibt immer tausend Gründe über was zu meckern, ich glaube wir müssen einfach ein wenig gelassener werden.

Wenn man mit dem gewusel einer Großstadt nicht zurecht kommt muss man halt aufs Land ziehen, fertig.

Und Kai hat übers ganze Leben zu meckern also sollten wir das einfach großzügig überlesen.

Ich hab selbst am Hauptbahnhof nie länger als ein paar Minuten am Lift warten müssen und die Bahnen fahren auch alle paar Minuten. Allerdings sollte man für einen Fernzug ruhig etwas früher am Bahnhof sein. Very Happy


Eben !

Wenn ich irgendwohin fliege, muß ich auch gute zwei Stunden vor dem Start zum einchecken am Flughafen sein. Da meckert niemand, aber für einige Minuten Wartezeit am Lift wird ein Getöns gemacht... Rolling Eyes

Gruß vom großen Fluß beck
Robert

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Fünzelchen
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BeitragVerfasst am: 25.12.2017, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Genau, aber die Jugend wird auch noch drauf kommen.

Gruß Geli

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martinaL
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BeitragVerfasst am: 26.12.2017, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich brauche den Aufzug weil ich habe Spastik und Morbus chrohn! Sad
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BeitragVerfasst am: 26.12.2017, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Den Aufzug nimmt Dir doch niemand, mantal.

Gruß Geli

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rollieexpress
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt wird es kurios! Very Happy Very Happy
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LG Jens!!


kpl. Querschnitt (TH 8) , Para
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt Rollieexpress,

Gruß Geli

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BerndG
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Leute, einfach mal gelassen bleiben und nicht aufregen, wenn ich weiß das ich einen Aufzug benutzen muß dann bin ich eben früher da, genauso wie ich beim Bahnfahren die zwischenhalte immer etwas großzügiger einplane, um eben den Streß am Aufzug zu vermeiden.
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Ellis-van Crefeld Syndrom, Spinalkanalstenose, 5 facher Lendenwirbelvorfall, Diabetes, Bluthochdruck und einiges mehr
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr scheint alle entweder ein Auto zu haben, in ruhigen Gegenden zu leben oder nicht viel unterwegs zu sein.
Wenn man noch jung ist und nicht weiß, wie viel Zeit einem noch bleibt bis man ein Vollzeit-Pflegefall ist, ist das sone Sache mit der Gelassenheit.

Sicher kann ich mich zuhause hinlegen, einen Fernseher anschaffen, den ganzen Tag DVDs gucken und Physio, Ergo etc zuhause machen. Abendgymnasium aufgeben, weil für dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen sowieso keine Ausbildungsassistenz bezahlt wird und meine Betreuerin mich sowieso schon in einer Werkstatt unterbringen wollte. Ich muss auch nicht zum Chor und zur Stimmbildung gehen, nur weil das Klavier als seelischer Ausgleich mangels Handfunktion wegfällt - ich kann auch einfach Antidepressiva schlucken.
Anstatt die Öffentlichen zu benutzen, könnte ich mich auch in noch mehr Abhängigkeit begeben und mich überall mt Fahrdienst hinkutschieren lassen.
Ich könnte mich auch jetzt schon mit Assistenz ganztägig umgeben, obwohl ich mit Geduld, Zähne zusammenbeißen und gelebtem Zynismus noch erstaunlich viel selbst hinbekommen - und mit der Hilfe oft fremder Menschen, die einfach so nett sind!
Und natürlich könnte ich auch einfach aufs Land ziehen, nachdem ich extra vor einem Jahr zwecks besserer medizinischer Versorgung und dem Wunsch, noch irgendwo in der Gesellschaft anzukommen, hierher bin...

Wenn ich meine Lage akzeptieren würde, würde mir das jeden Antrieb nehmen. Und bis dahin bin ich sowas von wütend auf unnötige Verzögerungen durch Fußgänger im Aufzug, Familien in der Behindertentoilette, Autofahrer die die Gehwege zuparken, Egoisten die sich vor den Zug werfen und damit für stundenlange Verspätung und verpasste Termine sorgen, falsche Angaben zur Barrierefreiheit, Vollpreis für Begleitperson obwohl allein unmöglich,...
Und ich bin neidisch darauf, dass andere so viel haben, was ich verloren habe, nie hatte oder nie haben werde. Und ich mache anderen Vorwürfe, wenn sie einerseits so tun, als wären sie korrekt und andererseits es aber wieder nicht sind.

Und genau so wütend bin ich auch immerzu auf mich selbst. Wär ich das nicht, würde ich aufgeben. So habe ich immer noch genug Kraft, mir immer wieder andere Lösungswege einfallen zu lassen.
Wut ist einfach ein äußerst guter Motor.

Alleine „meine“ Station zuhause hat zwei Aufzüge um zu einem Gleis zu kommen. Das läppert sich echt mit Umsteigen und und und. Bei gut zwei Terminen täglich und mindestens einer Zugfahrt pro Woche, wo dann noch der Bahnhofstrubel dazukommt, ist es blöd darauf zu verweisen, dass man doch etwas eher starten kann und dann ist alles gut. Es sind ja noch ganz andere Barrieren die im Alltag warten und die auch ihre Extrazeit brauchen. Oder warten bis eine Bahn mit ebenerdigem Zugang kommt, warten bis.... warten bis wo wer kommt um einen anderen Eingang aufzumachen, ...

Das war jetzt sehr persönlich.
Aber vielleicht kann damit der ein oder andere nachvollziehen, dass es nicht immer damit getan ist, ein bisschen Geduld zu empfehlen.
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Sania
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde den Thread lustig. Über was man sich alles Gedanken machen und aufregen kann. Wir wollen doch ernstgenommen werden. Zumindest ich will das. Und ich will auch als ganz normaler Mensch gesehen werden. Das heißt aber nun mal auch, dass mir nicht die Bratkartoffeln in den Mund fliegen und sich die ganze Welt um meine Belange kümmern muss.
Ich habe ehrlich wegen Aufzügen noch nie mehr Zeit eingeplant. Da spielt die allgemeine Langsamkeit doch die viel größere Rolle als die Zeit am Lift. Das muss ich einplanen oder ich komme überall zu spät, auch wenn wir Tage einführen an denen Rollstuhlfahrer Vorrang auf den Gehwegen haben.

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Grüße
Sania


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Sania
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sahra, ich verstehe dass eine Behinderung und andere Menschen nerven. Aber Aussonderung wie eigene Aufzüge etc. Bedeuten Isolation und noch mehr Gräben. Ich glaube nicht dass das unsere Situation verbessert.
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Grüße
Sania


Rollifahrerin
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Sania, mir geht’s ja auch gar nicht speziell um Aufzüge, sondern eher das Allgemeine. Die Aufzüge sind nur speziell für mich ein rotes Tuch, weil ich’s damit unglücklich erwischt habe und jeden Tag Frustrationstoleranz daran üben muss Wink
Aussondern finde ich auch nicht richtig. Aber eben etwas Rücksichtnahme vonwegen: „Oh, wenn ich jetzt hier im Fahrstuhl stehe, kommt der/die da nicht mehr rein, kann aber auch die Rolltreppe nicht nehmen und dieser Aufzug fährt sehr langsam über mehrere Etagen, also wird die Person noch eine ganze Weile warten müssen - da nehme ich doch die Rolltreppe um die Ecke.“

Ich hoffe, auch mal so ruhig zu werden, dass mir solche Situationen egal werden.
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Sania
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Beiträge: 2641

BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Die Welt um dich herum wird sich nicht ändern. Du kannst jeden Tag mit der Faust im Magen losgehen oder Gelassenheit üben. Ich bin auch nicht frei von Ärger, wenn die Behindertentoilette zur Familientoilette mutiert und ich dann hinterher die Sauerrei auf der Klobrille entferne. Ich sag mir dann immer, es ist besser als keine.

Und das andere: du weisst nicht warum jemand den Aufzug nimmt. Als ich noch zu Fuß war hielt man mich sicher auch für faul. Da musste ich lernen drüber zu stehen.

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Grüße
Sania


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ers
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Welt ist kein Pony hof, auch mich ärgert so vieles: Aber es ist so wie es ist, auch wenn man Kopfstand machen würde.

Man muss LEIDER da durch,

Idea

_________________
LG

Berliner Grüsse-Herz&Schnauze
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sara91,

ich bin 1946 geboren und konnte auch nie richtig laufen. Ich stehe dennoch auf meinen klapprigen Füssen. Was meinst Du wie es damals war. Es soll Dir helfen mit Deinem Frust fertig zu werden und kein Vorwurf sein.

Gruß Geli

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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 27.12.2017, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sarah
Zitat:
Ihr scheint alle entweder ein Auto zu haben, in ruhigen Gegenden zu leben oder nicht viel unterwegs zu sein.

ich bin auch Rollifahrerin, jeden Tag unterwegs, habe kein Auto und lebe in der Großstadt. Kaputte Aufzüge sind hier an der Tagesordnung. Es geht wirklich nur mit einem großzügigem Zeitplan und Stategien. Ich habe mit Absicht die Großstadt gewählt, weil es da mehrere Alternativen gibt. Auf dem Land kommt meistens nur eine Haltestelle in Frage. Dann muss man eben mal eine Station weiterfahren und so zurück rollen, wenn der Fahrstuhl nicht geht. Es IST nervig, das stimmt und es kostet Zeit - aber es geht! Zur Arbeit oder wichtigen Terminen fahre ich grundsätzlich 30 Minuten früher los, falls ich eine alternative Haltestelle nutzen muss. Derzeit muss ich zur Arbeit auch einen Umweg fahren, da der Lift seit 2 Wochen nicht geht. Falls alle Stricke reißen, habe ich immer Taxi-Geld dabei.

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LG Jaqueline
ICP - Tetraspastik, Kyphose
Mann: Epilepsie (mit VNS)
Tochter * 01/2015
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