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Fahrstuhl nur für Personen mit Einschränkungen
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Kai Borchert
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Dabei seit: 28.02.2017
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 20:03    Titel: Fahrstuhl nur für Personen mit Einschränkungen Antworten mit Zitat

Hallo ich wollte mal euro Meinung da zu hören Es geht um folgendes
Ich musste letzten in Berlin Alexanderplatz eine U Bahn bekommen und Stand mit meine Begleitung am Fahrstuhl mit Rollstuhl das schlimme ist das es nur Leute gab mit Kinderwaagen ob wohl freundlich gebeten das wir mit dem Fahrstuhl fahren müssten wegen einem Zug standen ca 20 Minuten was zu folge hatte das wir den Zug verpasst haben.
Da wäre es echt besser wenn es die Möglichkeit geben würde wie bei den
WC‘s einen Schlüssel den Personen aus zuhändigen die auch ein Händicap haben da es ja nun mal leider nicht möglich ist das man als Rolli Fahrer die Treppe nehmen kann.

Oder auch im Bus auch schon auf Grund von Kinderwaagen die mitfährt verweigert wurde.


Viele Grüße. Kai
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Kleine1980
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Dabei seit: 12.09.2007
Beiträge: 1239
Wohnort: irgendwo im Bundesland Bremen

BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Mal ehrlich, was sollen denn dann Mütter mit Kinderwagen machen, wenn die Treppe rauf bzw runter müssen? Den Kinderwagen tragen oder wie? Genau wie im Bus, sollen die dann aus dem Bus geworfen werden?
_________________
LG Kleine

* 05/1980
FOP (Fibrodysplasia Ossificans Progressiva)= fortschreitende Verknöcherung des Binde- u. Stützgewebes, im Körper bildet sich ein zweites Skelett.
10/2006 Implantation Schmerzpumpe, 10/2011 Austausch Schmerzpumpe, 11/2013 Explantation der Schmerzpumpe wegen Problemen, rückwirkend zum 10/2016 unfreiwillig EU-Rentnerin
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Chris 123
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Dabei seit: 28.06.2016
Beiträge: 230
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 23.12.2017, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Lift ist das zumeist verhätnismäßig einfach. Der fährt rauf und runter. Ist der Lift oben - fährt er runter. Eine Sache - wenn man in der Mitte ist - sowohl nach oben und unten drücken. Ist der Lift stets in beide Richtungen voll - ärgerlich.

Ansonsten - wenn Platz ist reindrängeln - auch wenn es die falsche Richtung ist. So kommt man bei der nächsten Fahrt rein bzw. bleibt drinnen, wenn es in die andere Richtung geht.

Was für Rollator Nutzer ärgerlich ist: Wenn Rolltreppen nur in eine Richtung gehen und der nächste Lift "ewig weit" weg ist. Und der dann auch noch defekt...
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FranziF
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Dabei seit: 28.12.2015
Beiträge: 168
Wohnort: Thüringer Wald

BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

Naja die Kinderwagen-Leute brauchen den Aufzug genauso wie wir.
und wenns so ne Schlüsselmethode gäb wärs bestimmt der gleiche Mist
wie mit den Behindertenparkplätzen, dass viele das Nutzungsrecht garnicht
bekommen obwohl sies dringend bräuchten (und andere es scheinbar ungerechtfertigt
kriegen).
Also auf den ersten Blick ist deine Idee garnicht schlecht, bei genauerer Betrachtung
aber nicht wirklich praktikabel.
Bei sowas hilft nur rechtzeitig losgehen/fahren/rollen.
Und wenn du noch etwas laufen kannst und eh eine Begleitung hast kann die ja evtl.
den Rolli die Treppe runtertragen und du versuchst vorsichtig runter zu steigen- kann ich
von hier aus nicht beurteilen, ob das möglich ist.

Liebe Grüße

_________________
Ehlers Danlos Syndrom Typ 3, Myasthenia Gravis IIb, Hypersomnie, Hörverarbeitungsstörung, versch. Augenerkrankungen, Hashimoto, Allergien etc.
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss auch oft an einer großen Station mitten in der Großstadt umsteigen. Da plane ich pro Fahrstuhl 10 Minuten ein, in der Mitte 15.

Und ja, mich nerven auch die Mütter mit ihren Kinderwaggen. Die halten sich gern für könige und tun so, als ob ihre Kleinen ein großes Wunder und der Mittelpunkt der Welt sind. Da kriege ich immer und immer wieder die Räder vom Kinderwagen halb auf die Greifreifen gestellt wenn sie ihn erst anheben um ihn zu positionieren. Oder so hinstellen, dass die lieben kleinen meine Beine oder Greifreifen mit den Füßen treten können und das auch zu gern machen. Und dann am besten noch die Umhängetasche mir ins Gesicht drücken...Da fahre ich beim Rausfahren schonmal ausversehen über Mamas Schuhe Rolling Eyes

Und viele Kinderwagen sind überdimensioniert und hier gibt es nicht wenige, die mehr Platz einnehmen als ein E-Rolli.

Die Welt ist überbevölkert... das beste was man für die Welt tun kann, ist, auf Kinder zu verzichten. Ich bin ein ganz mieser Umweltschädling bei dem was ich brauche und verbrauche. Aber ich fahre kein auto und werde keine Kinder in die Welt setzen. Und dann diese pseudo-sozialen Ökomütter.... ja, mich macht das wütend.

Oder im Zoo hier. Da gibt es eine Toilette für Behinderte und daneben einen wickelraum. Jetzt ratet mal.... natürlich blockieren die Muttis immer die Behindertentoilette, pieseln die Brille voll und klappen die dortige Liege (die für Behinderte gedacht ist, das ist kein normaler Wickeltisch) nicht hoch. Und halten dann noch freundlich die Tür auf, nachdem man 10 Minuten gewartet hat.
Letztens als ich mit einer Begleiterin da war, meinte sie, weil der andere Raum frei war und da auc ein Waschbecken ist, ich soll doch einfach den Wickelraum nehmen. Habe ich dann auch. Dafür hatten die dann wartenden Mütter kein Verständnis als ich freundlich die Tür aufhielt.

Und am meisten ärgern mich die Leute, die an Bahnhöfen alle meinen, den Fahrstuhl benutzen zu müssen, obwohl es an jeder Treppe auch zwei Rolltreppen für beide Richtungen gibt (an U-Bahn-Stationen auch). Wenn ich schlecht gelaunt bin, mache ich aber auch den Mund auf, drängel mich vor und erkläre denen, dass ich wegen Leuten wie denen immer ne Menge Pufferzeit einplanen muss, die sich im Laufe des Lebens summiert. Und dass es für mich sehr risikoreich wäre, die Rolltreppe zu benutzen und dass die Rolltreppe doch sowieso schneller ist als der Fahrstuhl. Warum also müssen die einen aufhalten?
Und das Spannende ist: Wenn ein Fahrstuhl kaputt ist, kann ich erstmal bei der 3-S Zentrale anrufen und warten, bis mich wer abholt und mit mir den Weg durch die „Katakomben“ nimmt am Bahnhof. Aber so viele Leute wie da immer den Fahrstuhl blockieren: Wenn die den bräuchten, dann müssten eigentlich mehrere Mitarbeiter auf die Reisenden warten und sie in 10er Grüppchen durch diesen hässlichen, langen Umweg führen. Aber plötzlich braucht den Fahrstuhl dann keiner mehr. Außer Rollstuhlfahrer, die nicht allein die Rolltreppe nehmen können. Und übrigens nehmen Mütter mit Kinderwagen in solchen Fällen ziemlich selbstverständlich die Treppen. Das ist sicher nicht bequem, aber so routiniert wie das immer gemacht wird, scheint das im Alltag regelmäßig gemacht zu werden.

Außerdem müssen Mütter nicht ihr Leben lang so viel Extrazeit einplanen.

Also kann ich Kai verstehen und fände es auch gerechter, wenn Leute, die ihr Leben lang nur den Fahrstuhl nehmen können, Vortritt hätten.

Aber praktisch umsetzbar ist das nicht.

Bei Kinderwagen werde ich auch nur noch wütend, wenn die lieben Kleinen mir mit ihren schuhe die Ärmel, Greifreifen und Hände versauen und Mutti das sieht, aber nichts sagt. Oder wenn Mutti mir die Räder am rolli/ Greifreifen entlangschabt und nicht auf dem Plan hat, das das zufällig mein Bein-Ersatz ist und nichts, was nach Lust und Laune verschlissen werden kann und zuhause in der Garage landet. Und dass die Greifreifen mit den Händne angefasst werden, mit denen ich Brötchen esse...

Ein bisschen Trost ist doch aber, dass es immer mehr reine Behindertentoiletten gibt, wo man nur mit dem Schlüssel reinkommt. Die sind auch meist abgeschlossen. Wobei die je nach standort auch recht unterschiedliche hygienische Zustände aufweisen... Rolling Eyes Behinderte sind eben auch nicht unbedingt rücksichtsvoll.

Am besten wär doch, wenn die Gesellschaft insgesamt rücksichtsvoller, respektvoller wäre und immer auch an den anderen denkt.
Das ist es eigentlich, was mich so wütend an der sache macht.

Letztens war eine junge Mutter im Zug, die sichtlich gestresst war und ein drei Monate altes Baby samt etwas Gepäck dabeihatte. Trotzdem hatte sie Augen für Ihre Ungebung und hat mich unaufgefordert vorbeigelassen und den Kinderwagen etwas zurechtgerückt und gelächelt.
Dann kam der Schaffner und sie hatte ein ticket mit falschem Datum, was noch nicht gültig war und war noch mehr gestresst als sowieso schon und verzweifelt dabei, mit dem schffner zu verhandeln, ob Sie eine Karte nachkaufen darf. Für mich sah sie nicht wie eine Betrügerin aus, nur überfordert. Da habe ich sie gefragt, wie weit sie fährt und ob sie mir gleich helfen könnte die Flasche aufzumachen und Jacke auszuziehen. Und dann dem Schaffner gesagt, dass das jetzt meine Begleitperson ist.
Sie hat mir dann tatsächlich geholfen, wir haben geredet, ich habe das Kind kennengelernt und es war eine schöne Fahrt.

Ein bisschen einander helfen und aufeinander achten... für alle Beteiligten. Da hätten wohl die meisten am meisten von. Passt ja zu Weihnachten Wink

Lg
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Kess
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Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Kai, das sehe ich anders.
Was mich betrifft, beanspruche ich niemals den Vortritt vor Personen mit Kinderwagen. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt .. oder fährt zu erst.
Ganz anders reagiere ich auf Fußgänger, die meinen unbedingt den Platz im Aufzug einzunehmen zu müssen. Da werde ich auch mal ungehalten.
Gruss
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TimeLady
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Beiträge: 1331
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

bei uns am bahnhof ist im behinderten wc der wickelraum aber man kommt nur mit dem euro schlüssel rein. trotzdem besetzen ständig mütter aber auch gehende die toilette.

was das fahrstuhl problem angeht da gibt es oft fußgänger die sich da alle rein drängen und sehen das man mit rolli auf den aufzug angewiesen ist trotzdem wird man nicht rein gelassen. gestern vor dem aufzug drei frauen die eine nein ich laufe nicht die andere wäre schneller wir stehen hier schon länger die vorherige na und ich laufe nicht. die dritte ist genervt gegangen um die treppe zu nehmen. ich stand 20 min vor dem einzigen aufzug. die beiden frauen auch. die eine die ganze zeit zur anderen warum soll ich laufen nein mache ich nicht.

ich dachte mir dann nur so ich hab noch nie so viel faulheit gesehen. wenn ich mit rolli auch treppen gehen könnte wäre ich damit auch treppen gegangen geht nun mal nicht. aber die leute denken nicht soweit das man mit rolli nur den aufzug nehmen kann.

auch in geschäften wird nicht zur seite gegangen oder platz gemacht die einkauswaagen werden so in die gänge gestellt und stehen gelasse das man nicht durch kommt.

letzends beim einkaufen stand eine frau ewig an der kühltheke nahm was raus stellte es zurück die ganze zeit. ich fragte ob ich mir da kurz was nehmen darf keine raktion kein zur seite gehen. irgendwann ging sie weiter und ich konnte dran und auch weiter. durch sowas brauche ich für einkaufen viel mehr zeit als ich normal brauchen würde. sowas nervt.

ich verstehe euch also sehrgut kai und sarah

_________________
"Ich bin nicht normal, ich bin aussergewöhnlich"...
"ich finde alle Relligionen gleichermaßen Irrational".
"Ich weiss nicht ob du unrecht hattest, aber ich weiss auch nicht was es bringt recht zu haben"...
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erjotes
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Kess hat folgendes geschrieben:
Sorry Kai, das sehe ich anders.
Was mich betrifft, beanspruche ich niemals den Vortritt vor Personen mit Kinderwagen. Hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt .. oder fährt zu erst.
Ganz anders reagiere ich auf Fußgänger, die meinen unbedingt den Platz im Aufzug einzunehmen zu müssen. Da werde ich auch mal ungehalten.
Gruss


So sehe ich das auch !

Einzige Ausnahme: Wenn in öffentlich zugänglichen Behindertentoiletten Windelplätze eingerichtet sind und vom vorangegangenen Windeln der Windeltisch noch nicht wieder hochgeklappt wurde von denjenigen, die ein Baby gewindelt haben.
Da werde ich dann auch grantig.

Gruß vom großen Fluß beck
Robert

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Sania
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Beiträge: 2641

BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube es ist völlig normal, dass man sich bei vielen Leuten um einen rum gestresst fühlt. Dichtestress nennt man das.

Ich erlebe schon, dass Rücksicht genommen wird. Aber ich kenne auch den Ärger im Zugabteil, wenn auf dem Rollstuhlstellplatz nur monstergroße Koffer stehen, die man nicht in das Gepäcknetz heben mag. Da frage ich mich auch, warum ich meinen Minnirollstuhl anmelden muss, die Wahnsinnskoffer aber selbstverständlich mitgenommen werden dürfen.

Dass die Lifte nur noch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte zugänglich sein sollten fände ich ehrlich gesagt ziemlich daneben. Wir wollen doch Inklusion. Dazu gehört auch, dass wir uns hinten anstellen müssen. Gleichzeitig muss ich mich auch nicht von Kindern treten lassen sonder kann freundlich darum bitten genügend Abstand zu halten.

_________________
Grüße
Sania


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Man wächst mit seinen Aufgaben
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Das hat glaube ich zu viel Konfliktpotenzial um es in einem Forum zu diskutieren.
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Hupfer
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Aufzüge sind für alle da. Besonders wichtig natürlich für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Kinderwagen. Aber auch für Fußgänger. Egal aus welchen Gründen diese den Aufzug benutzen möchten.

Zudem stelle ich oft fest, dass auf mich als Rollifahrerin Rücksicht genommen wird. Natürlich ist gibt es auch die, die sich vordrängeln. Das sind Leute, die machen das ebenso bei anderen Gelegenheiten, wie bspw. an einer Supermarktkasse.

Meistens ist es eine Frage, wie man einander begegnet.

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Sonnige Grüße und einen guten Tag

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ulik
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vergesst nicht es gibt auch behindere / kranke wo man nix sieht. Also wir hatten in Reha mal einen dem war immer schwindlig und daher hatte er als Fußgänger schlicht nicht die Freigabe der therapeuten zum treppe steigen.
_________________
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ehemaliger User
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BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Aber dass so eine unsichtbare Gehbehinderung die Ausnahme ist, fällt spätestens dann auf, wenn der einzige Fahrstuhl kaputt ist und ihn plötzlich niemand mehr braucht. In U-Bahnstationen wo es keinen anderen barrierefreien Weg als den Fahrstuhl gibt, bin ich dann auch allein die Blöde, die auf die nächste Bahn wartet und hofft, dass eine Station weiter der Aufzug funktioniert.

Integration wäre auch leichter, wenn ich nicht diese ganze Fahrstuhlpufferzeit einplanen müsste, um z.B. zur Schule zu kommen. Nebst aller anderen Schwierigkeiten die die anderen nicht haben.

Ich bin also weiter für die Rücksichtsvariante und immer kurz abchecken, wer da neben einem wartet und es sich vielleicht nicht ausgesucht hat, auf den Fahrstuhl angewiesen zu sein, um am Leben in der Gesellschaft teilnehmen zu können. Alle anderen haben natürlich offiziell das gleiche Recht. Aber moralisch finde ich, haben die Vorrang, die es sich nicht aussuchen können (und Kinder bekommen sucht man sich auch aus). Dass es prinzipiell Nachteilsausgleiche geben soll, hat der Staat ja schon so entschieden. Nur wird es immer wieder dann doch nicht so gehandhabt. Mich nervt diese Heuchelei. Das Fahrstuhlproblem ist ein Beispiel dafür, was mir besonders auffällt, weil es mich jeden Tag mehrfach betrifft.
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Stefan-Michael
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Dabei seit: 17.01.2011
Beiträge: 65
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 24.12.2017, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @all

Ich finde es gut, dass an meinem Wohnort und u.a. in Hamburg an den Bahnsteig-Aufzügen ein Schild klebt, das Nutzern von Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen den Vorrang einräumt. Da Rollstuhlfahrer in der Regel praktisch als Letzte den Zug verlassen (wegen Bedienung der Rampe am Ende oder Anfang des Zuges), stehen sie dann wieder im Stau vor dem Aufzug. Wenn ich mich seitlich neben der Aufzugtüre hinstelle, habe ich in der Regel keine Probleme.
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rollieexpress
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Dabei seit: 22.06.2011
Beiträge: 3629
Wohnort: Bernau

BeitragVerfasst am: 25.12.2017, 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

Leute, es ist einfach Weihnachten. Very Happy

Es gibt immer tausend Gründe über was zu meckern, ich glaube wir müssen einfach ein wenig gelassener werden.

Wenn man mit dem gewusel einer Großstadt nicht zurecht kommt muss man halt aufs Land ziehen, fertig.

Und Kai hat übers ganze Leben zu meckern also sollten wir das einfach großzügig überlesen.

Ich hab selbst am Hauptbahnhof nie länger als ein paar Minuten am Lift warten müssen und die Bahnen fahren auch alle paar Minuten. Allerdings sollte man für einen Fernzug ruhig etwas früher am Bahnhof sein. Very Happy

_________________
LG Jens!!


kpl. Querschnitt (TH 8) , Para
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